www.schweden-im-tv.de

TV-Tipps für Schwedenfans

Reiseland Schweden mit perfekten Fotomotiven

 [ alle Sendungen anzeigen ]   [ Druckansicht ]   [ Sendung suchen ]   [ Export ] 
< Termin 1834/2716 >

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit | An der Ostsee - Visby und Öland

Sonntag 20. Jan. 2019 von 06:00 Uhr bis 06:30 Uhr auf SWR

druckenTermin drucken | Erinnerung anfordernErinnerung anfordern | Info senden (tell-a-friend)Information versenden

Titel Schätze der Welt - Erbe der Menschheit | An der Ostsee - Visby und Öland
Termin Sonntag 20. Jan. 2019 von 06:00 Uhr bis 06:30 Uhr
Genre Dokumentation
Sender SWR
Beschreibung
Doppelfolge


Visby, Schweden Aufstieg und Fall der Hansestadt
Deutsche Erstausstrahlung: 31.10.1999 (3sat)

Ritter in kompletter Rüstung mit Fahnen und geschmückten Pferden galoppieren vor einer gewaltigen mittelalterlichen Ringmauer: eine Szene aus dem Film über die Hansestadt Visby auf Gotland. 150 Jahre lang, bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts, war Visby die modernste und größte Stadt des Ostseeraums. Mit seinen alten Handelsverbindungen nach Nowgorod und bis in den islamischen Raum war Gotland für die Hanse der Schlüssel zum Osthandel. Deutsche, russische und gotländische Kaufleute bestimmten das Leben auf der Insel und bauten steinerne Lagerhäuser und zwei Dutzend Kirchen. Ab 1270 entstand die gewaltige Stadtmauer. Kurz danach kam der Abstieg: der Handel ging andere Wege, Visby verarmte. Im 19. Jahrhundert brachten Ruinenromantik und Denkmalschutz eine späte Blüte. Heute hat Visby eine der wenigen komplett erhaltenen Ringmauern Europas und ein mittelalterliches Stadtbild mit den berühmten Kirchenruinen. Der Film zeigt Stadtbild, Ruinen, Mauerstimmungen und mittelalterliche Szenen im Mittsommerlicht über Visby Szenen im Mitsommerlicht über Visby.

Öland, Blumenpracht auf kargem Felsen
Deutsche Erstausstrahlung: 18.03.2007 (3sat)

Die baumlose große Felsebene im Süden Ölands ist eine der bizarrsten Landschaften Nordeuropas, ein extremer und nur schwer zu besiedelnder Lebensraum. An den meisten Tagen im Jahr weht ein unablässiger Wind über sie hinweg. An vielen Stellen tritt nacktes Gestein zu Tage. Eisige Stürme begraben im Winter die Alvar unter Eis und Schnee, während sie im Frühjahr an vielen Stellen unter Wasser steht. Und schon zeitig im Sommer liegt brütende Hitze über dem Land, lässt alles im Staub versinken. Doch wie durch Zauberhand verwandelt sich Stora Alvaret immer wieder in einen Blumengarten. Es ist ein Frühling fast wie am Mittelmeer. An trockeneren Stellen Wiesen voller Orchideen im Wechsel mit Küchenschellen und Sonnenröschen. An feuchten Stellen kleine Moore, dort wiegen sich Wollgräser sanft im Wind. Und überall erklingt der melancholische Ruf der Goldregenpfeifer, in einer Landschaft, jetzt voller Leben. Trotz der Widrigkeiten wurde die Alvar schon früh von Menschen besiedelt. Waren es zunächst große Trutzburgen, in denen sie wohnten, kamen später Streusiedlungen und in der fruchtbareren Küstenebene Reihendörfer hinzu. Dort wurde neben Gemüse vor allem Getreide angebaut und in hölzernen Bockwindmühlen gemahlen. Ihren bescheidenen Wohlstand erwirtschafteten die Öländer vor allem durch Vieh, das sie auf die unfruchtbare Alvar trieben. Und selbst dem Fels konnten sie, wenn auch mit großen Mühen, noch etwas abgewinnen, denn gebrochen war der Kalkstein als Baumaterial im ganzen Ostseeraum begehrt. In Genügsamkeit und kluger Anpassung verstanden sie es, mit der kargen Alvar zu leben, einer archaischen Landschaft, die sich über Jahrtausende fast unverändert erhalten hat.
Besetzung
Stab
Hintergrund
Wiederholungen hier klickenhier klicken | Sendungen des Genre Dokumentation hier klicken hier klicken
Wikipedia
Buchtipp
DVD-Tipp


< Termin 1834/2716 >
 [ alle Sendungen anzeigen ]   [ Druckansicht ]   [ Sendung suchen ]   [ Export ] 



Impressum und rechtliche Hinweise